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| Gedenkfeier für Neues Leben Gründer Anton Schulte |
| (von Renate Bloess - 26.01.2011) |
Gedenkfeier für Neues Leben Gründer Anton Schulte
Nachdem der Gründer des Missionswerks Neues Leben, Anton Schulte, am 26.12. 2010 verstorben und anschließend im kleinsten Familienkreis beigesetzt worden war, bot die von ihm gewünschte Gedenkfeier am 21.1. 2011 vielen Menschen, für die sein Leben ein Segen war, Gelegenheit zum Abschiednehmen. Dazu kamen an diesem sonnig kalten Freitag in der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde in Wölmersen und in einem Zelt 500 Personen zusammen.
Klaus Schmidt, der Rektor des Neues Leben-Seminars, führte durch die Gedenkfeier, bei der vor allem die Weggefährten der Gründerzeit und langjährige Mitarbeiter von Anton Schulte zu Wort kamen. Jürgen Werth, der Direktor des ERF und Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz, war einer der Festredner. Er und viele andere erzählten in bewegender Weise von ihren Erfahrungen mit Anton Schulte. Die lange Liste von Attributen, die man Anton Schulte gegeben hat, lässt ahnen, wie vielfältig diese Erlebnisse waren: Visionär, Mann der ersten Stunde, Urgestein der Evangelisation, Kleiner Dicker, Deutschlands Billy Graham. . . Wie sie ihn als Mensch und Mitarbeiter kennen und schätzen gelernt und was sie gemeinsam mit ihm erlebt haben, davon berichteten - um nur einige Namen zu nennen - die Kinderevangelistin Ruth Frey, Helmfried Riecker, der Gründer von SRS, die Evangelisten Heinz-Dieter Schäfer, Willi Buchwald und viele andere. In einer Gedenkschrift sind weitere Beiträge gesammelt und abgedruckt worden. Sie wird demnächst auch im Internet zu lesen sein.
Die Antriebskraft für das gesegnete Leben von Anton Schulte war schlicht auf den Punkt gebracht: „Liebe zu Gott und Liebe zu den Menschen – und Humor“ - den er für die Aufgabe des Evangelisten hilfreich fand. In seinem Leben hat Anton Schulte immer wieder betont, wie wichtig die Bereitschaft ist, sich auf neue Formen und Möglichkeiten einzulassen, um das Evangelium unter die Leute zu bringen. Wobei aber immer klar war, dass der Inhalt unverfälscht bewahrt werden muss.
Der Ortsbürgermeister von Wölmersen, Ernst Schüler, betont in seinem Beitrag in der Gedenkschrift wie sehr Anton Schultes Leben das Dorf Wölmersen geprägt hat und dass das Ansehen, das es heute genießt, eng mit seinem Namen verbunden ist.
Ein fünfköpfiger Vorstand, zu dem auch die beiden Söhne Peter und Wilfried Schulte gehören, führt die Arbeit von Neues Leben fort, aus der sich Anton Schulte bereits Anfang der 1990er Jahre zurückgezogen hat. Nach der der Gedenkfeier wurde zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken ins Neues Leben-Zentrum eingeladen. Vor allem seine Söhne, aber auch viele andere, werden Anton Schulte als Mutmacher, Beter, Ratgeber, Visionär, Querdenker und Initiator vermissen. Anton Schulte hinterlässt seine Ehefrau Heidi, zwei Söhne und zwei Schwiegertöchter, zwei Stiefkinder, sowie dreizehn Enkel und vier Urenkel.
Bis zuletzt leiteten und betreuten Anton und Heidi Schulte die Arbeit von Neues Leben Indonesien, wo das Werk eine Schule mit 300 Schülern unterhält. Wann immer seine Gesundheit es zuließ, predigte Anton Schultebis zum Herbst letzten Jahre in verschiedenen Gemeinden.
Im Hebräerbrief, Kap. 13,7 steht: „Gedenkt an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben- ihr Ende schaut an und folgt ihrem Glauben nach. 8 Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“ Dieser Vers aus der Bibel fasst für mich im Blick auf Anton Schulte treffend zusammen wie er uns in Erinnerung bleiben wird. Was er war wird auch über seinen Tod hinaus Spuren in vielen Leben hinterlassen.
Renate Bloess
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